Samstag, 28. Dezember 2013

Snoopy Geburtstagstorte

Heute hat der Sohn einer guten Freundin seinen ersten Geburtstag und da darf ja eine Torte nicht fehlen!

Motiv sollte Snoopy sein und Geschmack Schoko. Für untendrunter hab ich also den besten Schokokuchen gebacken, den ich kenn: Hells Temptation


Ich habe mich dann aus Zeitgründen dafür entschieden, die Torte einfach weiß einzudecken und Snoopymotive aufzumalen.



An die Seite habe ich dann noch kleine Peanutsmotive gemalt...das hier war das erste und noch nicht sooo gut, da ich erst einen zu dicken Pinsel und dann einen zu langen dünnen erwischt hatte.




 Und als ich das Motiv gemalt habe, hat mein Computer das Charlie Brown Medley von den Piano Guys gespielt :)



Heute Nachmittag wird er dann angeschnitten und ich hoffe dem kleinen Mann gefällt er :)


Sonntag, 22. Dezember 2013

(Bad Taste) Pina Colada Torte

Da demnächst eine Bad Taste Geburtstagsfeier anstand, sollte die Torte auch etwas Bad Taste werden und mit möglichst viel Alkohol. Wer keinen Alkohol mag, kann ihn aber auch einfach weglassen.

Zusammengesetzt wurde sie aus 2 Biskuitböden, einer Kokoscreme und einem Ananasspiegel, sowie außen Dekorbiskuit. Das ungefähre Rezept und die Anleitung für das Dekorbiskuit hatte ich von hier

Der Ananasspiegel muss hier schon einen Tag vor dem Zusammensetzen vorbereitet werden. Wer die Ananas noch zusätzlich in Rum oä einlegen möchte sollte dies aber schon ein paar Tage vorher tun.

Man braucht für den Ananasspiegel:
7 Blatt Gelantine
350g Ananas

Die Ananas abtropfen lassen (den Rum ggf. auffangen zum späteren Einstreichen der Böden), pürieren und kurz aufkochen. Derweil die Gelantine in etwas Wasser einweichen, dann ausdrücken und in der Ananasmasse auflösen. 



Eine Springform mit Backpapier auslegen und die Ananasmasse, sobald sie anfängt fest zu werden, in die Form geben. Versucht, sie möglichst glatt zu streichen, da das dann oben auf die Torte kommt. Kurz warten bis sie geliert und dann in den Gefrierschrank.


Für das Dekorbiskuit Teil I:
40 g Butter
40 g Zucker
2 Tl Vanillezucker
50g Mehl
1 Eiweiß

Alle Zutaten verrühren und nach Belieben einfärben, ich habe hier versucht ein grelles Grün zu bekommen, was leider nicht so geklappt hat wie ich mir das vorgestellt hatte.



Die Dekormasse dann in einem beliebigen Muster auf Backpapier verteilen und für ca 1 Stunde in den Gefrierschrank. Man kann sie natürlich auch etwas länger drin lassen, wenn man auf Nummer sicher gehen will.

Für das Dekorbiskuit Teil II:
1 Eigelb (Vom Dekorbiskuit Teil I)
3 Eier
15 g Zucker
70 g Mehl (für dunklen Teig 20 g Mehl durch die gleiche Menge Kakao ersetzen)
3 EL Öl

Eier, Eigelb und Zucker schaumig schlagen. Dann das Mehl und das Öl dazugeben und gegebenenfalls einfärben. Hier wollte ich dann einfach ein Pink (soll ja schließlich Bad Taste werden).

Das Biskuit dann über den gefrorenen Dekorbiskuit streichen und das Ganze bei 180° ca 10 Minuten backen.



Nach dem Abkühlen das Dekorbiskuit zurechtschneiden und in einen Tortenring einpassen (achtet darauf, dass der Ananasspiegel dann genau daraufpasst). Ich hab als Hilfe einen Backpapierstreifen genommen.



























Für den Biskuitboden s. Grundrezept für Biskuit

Für die Kokoscreme braucht man:
2 Pck Gelantine
750 g Quark, mager
400 g Kokosmilch
150 g Zucker
200 g Schlagsahne
150 ml Kokoslikör (zB Batida)

Die Gelantine in etwas Wasser quellen lassen, dann in der Mikrowelle bei niedriger Temperatur immer kurz etwas erwärmen und dann umrühren, bis die Gelantine komplett aufgelöst ist. Den Quark, die Kokosmilch und den Zucker derweil zu einer glatten Masse verrühren und die aufgelöste Gelantine dann unterrühren. Sobald die Masse anfängt zu gelieren (eventuell kurz in den Kühlschrank stellen), die steif geschlagene Sahne unterrühren.

Jetzt geht es ans zusammensetzen. Das Dekorbiskuit befindet sich ja bereits am Rand des Tortenringes. Nun wird die erste Hälfte des Biskuitteiges eingesetzt, mit Rum bestrichen und die Kokoscreme darauf verteilt. Danach wird die andere Hälfte darauf gesetzt und diese ebenfalls mit Rum bestrichen.


Abschließend nur noch den Ananasspiegel vorsichtig daraufsetzen und fertig.



Die Torte ist gut angekommen, das Geburtstagskind hat sich riesig darüber gefreut und ich glaube ich werde jetzt öfters mal mit Dekorbiskuit arbeiten :)


Samstag, 14. Dezember 2013

Swirled Sugar Cookies

Vor einer Weile hab ich ein richtig tolles Rezept im Internet gefunden! Erstens ist der Keksteig absolut herrlich und zweitens sehen die auch genial aus. Hab darum mal angefragt ob ich das Rezept hier posten darf.

Das Originalrezept ist von SaltTree. Es lohnt sich auch den restlichen Blog mal zu durchstöbern ;)

Man braucht:
360 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
225 g weiche Butter
180 g Zucker
2 Eier
Vanillearoma
Lebensmittelfarbe
ca 100g Zuckerperlen

Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen und beiseitestellen. Die Butter und den Zucker in einer extra Schüssel cremig rühren und dann die Eier und das Vanillearoma hinzufügen. Jetzt die Mehlmischung in kleinen Portionen unterrühren. Wenn der Teig schön glatt gerührt ist, in 2 gleich große Hälften teilen und entweder nur 1 Hälfte oder beide einfärben.






































Danach gut mit Frischhaltefolie bedecken und in den Kühlschrank für mindestens 1 Stunde oder noch besser über Nacht. Übrigens könnt ihr jetzt auch den Teig für bis zu 3 Monate einfrieren, wenn ihr das wollt.



Dann beide Hälften zu zwei ungefähr gleichgroßen  Rechtecken ausrollen. Das dunklere Rechteck mit Wasser bestreichen und dann das hellere darauflegen. Jetzt noch zu einem richtigen Rechteck zurechtschneiden und von einer Seite her aufrollen.



Dabei auch immer wieder mit etwas Wasser bestreichen, damit der Teig besser zusammenhält. Nun noch außen mit etwas Wasser bestreichen, in den passenden Zuckerperlen rollen und dann in Frischhaltefolie verpackt für eine weitere Stunde in den Kühlschrank oder Gefrierschrank.



Jetzt kann der Ofen vorgeheizt werden auf 175° Umluft und die Keksrolle wird mit einem möglichst dünnen Messer in Scheiben geschnitten.



Die Kekse für ca. 8 Minuten backen. Solange sie noch feucht glänzen sind sie noch nicht fertig, sobald sie trocken aussehen können sie rausgenommen werden. Noch etwas auf dem Backpapier lassen und dann auskühlen lassen.

Hier glänzen sie noch etwas feucht, also noch nicht fertig.


So sind sie dann fertig. Das waren übrigens die Kekse, die ich aus den Teigresten gemacht habe.



Ihr könnt natürlich auch einfache Kekse aus dem Teig machen. Dazu einfach das einfärben etc.
weglassen und den Teig aber möglichst nicht zu dünn ausrollen, das darf ruhig etwas dicker sein.

Mit den abgeschnittenen Rändern habe ich normale Kekse gemacht, der Teig braucht dann nicht nochmal eine Kühlzeit, der darf gleich gebacken werden.

Ich wünsch euch viel Erfolg und Spaß beim Nachbacken :) Und vergesst nicht bei SaltTree mal vorbeizuschauen!

Samstag, 7. Dezember 2013

Honig-Cupcakes mit Haselnussstreuseln

Nach einer doch etwas längeren Pause kommt heute wieder mal ein Rezept....Leicht weihnachtlich angehaucht mit Zimt :)

Man braucht:
175 ml Milch
50 ml flüssiger Honig
Zitronenaroma
80 ml Öl
2 Eier
250 g Mehl
1 Pr Salz
1 Tl gemahlener Zimt
3 TL Backpulver

Milch, Honig, Zitronenaroma, Öl und Eier miteinander verrühren. Danach das Mehl, Salz, Zimt und Backpulver vermischen, darübersieben und unterrühren. Den Teig in vorbereitete Förmchen füllen.

Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Für die Streusel:
120 g Mehl
1 Tl gemahlener Zimt
90 g Butter
40 g gehackte Haselnüsse
75 g Zucker

Alle Zutaten mit dem Handrührgerät verrühren und schön kleinkrümelig rühren. Ich persönlich mags, wenn da so richtig kleine Streusel entstehen. Sieht irgendwie ästhetischer aus^^

Die Streusel auf den Cupcakes verteilen. Es darf ruhig gut bestreuselt sein (gibts das Wort bestreuselt überhaupt? ^^ )



Ab in den Backofen mit den Cupcakes und für 20-25 Minuten backen.

Für die Glasur:
2 El flüssiger Honig
Zitronenaroma
1 El Zitronensaft
1 El Butter

Alle Zutaten in einer kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf vorsichtig erwärmen, gut verrühren und auf die noch warmen Cupcakes streichen. Nun entweder warten bis sie komplett ausgekühlt sind oder (was ich bevorzuge) gleich naschen....



Viel Spaß beim Nachbacken!

Sonntag, 24. November 2013

Drachenkuchen

So ihr lieben :) Heute hat ein sehr guter Freund von mir Geburtstag: http://sternen-gaukler.deviantart.com/ (es lohnt sich übrigens da mal reinzugucken...sind geniale Bilder dabei *-* ). Da er ua Drachen mag dachte ich mir, dass ich da mal eine entsprechende Torte kreiere.

Gebacken wurde ein Himbeer-Rührkuchen in Kastenform. Ich werde euch im Folgenden einfach die Bilder zeigen und nur ein paar ergänzende Kommentare machen. Die Bilder sind nicht sooo gut geworden...es war spät und ich hatte kein Tageslicht mehr. Muss noch üben mit der Kamera^^


Hier hab ich dann den restlichen Teig einfach zerkrümelt und mit Aprikosenmarmelade vermischt. Also Prinzip Cakepopteig. Das ließ sich dann schön einfach formen.

Noch ein paar Feinheiten rausgearbeitet, wie zB den Rückenkamm.



Hier wurden noch Löcher für die Augen gemacht und die Nasenlöcher etwas verbessert.

Noch mit Schokoladenganache bestrichen und dann kam er für ne kurze Weile in den Kühlschrank.

Die Schokoganache nun noch etwas geglättet. Das übrigens wieder mit dem Fön und der metallischen Kuchenschaufel.

 Dann wurde er eingedeckt. Und ja im Ganzen...das war eine Arbeit!

 Ein paar Stellen musste ich noch verbessern wo der Fondant doch etwas zu dünn geworden war.



 Ich wollte, dass die Krallen so unter dem Kopf druntervorschauen, als würde der Kopf halt drauf liegen.

 Noch die Flügel...
 ...und die Hörner etc und etwas bemalt...Tadaaa er ist fertig :)









Wenn  ihr zu einzelnen Schritten noch Fragen habt, dürft ihr gerne einen Kommentar hinterlassen :)

Samstag, 16. November 2013

Weihnachtscupcakes mit Schwarzbier und Rum

Vor paar Wochen war ich mit ner Freundin in der Sauna und da wurde vorm Aufguss immer so ein leckeres Schnäpschen gereicht. Auf Nachfrage wurde uns gesagt, da wäre Schwarzbier, Rum  und eine geheime Gewürzmischung drin. Seitdem steht bei mir eine Flasche Schwarzbier rum und wartet drauf, verarbeitet zu werden. Irgendwie kam mir halt gestern die Idee, dass ich doch einfach Cupcakes draus mach.



Man braucht (für ca. 40 Cupcakes):
360 g Mehl
2 TL Natron
1 Pr Salz
75 g gemahlene Mandeln
170 g Butter
450 g Zucker
2 Eier
60 g Zartbitterschokolade
240 ml gekühltes Schwarzbier
180 ml Buttermilch
160 ml Rum
1 Msp Muskat
1 Msp gemahlene Nelken
1 Msp Kardamon
1 Tl Zimt
Orangenaroma

Mehl, Natron, Salz und die Mandeln in eine Schüssel geben und vermischen. Butter und Zucker in eine seperate Schüssel geben und schaumig schlagen. Der Ofen kann derweil auf 180° Umluft vorgeheizt werden.

Nun die Eier in einer extra Schüssel kurz aufschlagen, die Schokolade schmelzen (zB in der Mikrowelle) und beides zusammen zu Butter und Zucker geben und verrühren. Dann Rum, Schwarzbier und Buttermilch abmessen und abwechselnd mit der Mehlmischung zu der Butter-Schoko-Mischung geben. Abschließend noch die Gewürze dazugeben und glatt rühren.



Dann in entsprechende Förmchen füllen und für ca 15-20 Minuten backen.



Für das Frosting braucht man:
500 g Butter (weich)
750 g Puderzucker
Vanillearoma

Die Butter auf mittlerer Stufe ca. 2 Minuten lang schaumig schlagen. Dann den Puderzucker in Portionen á ca. 60 g hinzufügen, jede Portion kurz unterrühren und nach jeder zweiten Portion dann für ungefähr 10 Sekunden auf höchster Stufe schlagen. Zum Schluss das Vanillearoma unterrühren.

Jetzt noch die Cupcakes mit dem Frosting verzieren und schon sind sie fertig.



Freitag, 15. November 2013

Raffaellotorte

Heute gibts endlich mal wieder ein Rezept von mir. Diesmal eine Raffaellotorte, deren Füllung allerdings noch Verbesserung benötigt. Sie kam aber trotzdem sehr gut an.

Sie setzt sich zusammen aus weißem Teig, Mürbeteig und Schoko-Kokos-Füllung.

Man braucht für den weißen Teig:
320 g Mehl, Typ 550
1/2 TL Natron1 TL Backpulver
400 g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
330 ml Buttermilch
100 g Palmin soft
4 Eiweiß

Ofen auf 150° Umluft vorheizen.

Mehl, Natron und Backpulver in die Schüssel sieben. Zucker und Vanillezucker dazugeben und vermischen. Buttermilch, Palmin und Eiweiß dazugeben und alles gut verrühren.

Den Teig nun in eine schon vorbereitete Springform geben und für ca 25-30 Minuten backen.


Man braucht für den Mürbeteig:
100g gemahlene (weiße) Mandeln
100g Mehl
1 gestr. TL Backpulver
125 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pr Salz
1 Ei
125g Margarine

Mehl mit Backpulver mischen und in eine Schüssel sieben. Zucker, Vanillezucker, Salz, Ei und Margarine hinzufügen und mit dem Rührgerät mit Knethaken zunächst auf der niedrigsten Stufe, dann auf der höchsten Stufe kneten, bis es ein glatter Teig ist. Für eine halbe Stunde kaltstellen.

Teig in eine Springform geben, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist. Den Teig gut verteilen in der Form und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Im auf 180° Umluft vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten backen.


Man braucht für die Füllung:
100 ml Sahne
200g weiße Schokolade
200 g creamed Coconut
4 EL Kokoscremepulver
2 EL Kokosrum

Das Creamed Coconut und Kokoscremepulver findet ihr in Asialäden.


Sahne aufkochen, Schokolade zerstückeln und dazugeben. Schokolade schmelzen lassen, dann den Topf vom Herd nehmen und die Sahne-Schokoladen Mischung zu einer glatten Masse rühren.
Nachdem die Mischung abgekühlt ist, creamed Coconut, Kokospulver und Kokosrum nacheinander darunterrühren.

























Die Masse schmeckt zwar schon etwas nach Raffaello, allerdings ist für meinen Geschmack zu viel Weiße Schokolade dabei. Hier muss ich nochmal bisschen probieren, wie das zu verbessern geht.

Die Idee es mit creamed Coconut zu probieren hab ich übrigens von hier. Wer mal Raffaellos selber machen möchte, sollte da definitiv mal vorbeischauen.



Jetzt geht es ans Kuchen zusammensetzen. Erst den Weißen Teig in der Mitte teilen, dann eine Hälfte des weißen Teiges auf eine Tortenplatte und einen Tortenring darum. Etwas von der Füllung darauf geben, den Mürbeteigboden vorsichtig darüber, dann wieder Füllung und schließlich noch die zweite Hälfte des Weißen Teiges auflegen. Nachsehen, dass der Tortenring möglichst eng anliegt und das Ganze für ein paar Stunden in den Kühlschrank. Ich hatte den Tortenring erst nach dem Zusammensetzen genommen, aber es ist definitiv besser, ihn schon davor zu benutzen.



Ich habe die Torte danach noch mit weißer Schokoladenganache eingestrichen und mit Fondant eingedeckt, aber das war mir etwas zu schokoladig. Wie gesagt, er ist noch verbesserungswürdig, aber es ist ein Anfang :)