Samstag, 27. September 2014

Babytorte für Freya

Die Torte hab ich dann auch versucht, dem Namen entsprechend zu gestalten. Erstmal das wichtigste: Innendrin hatte ich Black Velvet und Red Velvet Kuchen mit Nougatganache und Haselnusskrokant. Für letztere findet ihr das Rezept hier, wobei ich die Menge verdoppelt habe und 300 g Zartbitterschokolade genommen hab. Der Black Velvet war einfach nur ein sehr dunkler Schokokuchen, bei dem ich noch schwarze Lebensmittelfarbe hinzugefügt habe. Und der Red Velvet geht wie folgt:

Man braucht:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Kakao
150 g Zucker
2 Eier
250 ml Öl (ich habe Raps genommen)
1 TL Essig
Rote Lebensmittelfarbe (das ganz normale Pulver aus dem Supermarkt geht auch)
Vanillearoma
200 ml Buttermilch

Ofen auf 175° vorheizen. Zucker und Eier cremig rühren. In einer anderen Schüssel Öl, Essig, Lebensmittelfarbe und Vanillearoma. Zu der Zucker-Ei Mischung geben und gut verühren.

Mehl, Backpulver und Kakao vermischen. Dies abwechselnd mit der Buttermilch zu den anderen Zutaten rühren. Dabei mit dem Mehl beginnen und auch mit dem Mehl aufhören.

In die vorbereitete Form füllen, dh Boden mit Backpapier ausgelegt und die Seiten eingefettet. Noch für ca 30-40 Minuten backen, am besten ist immer die Stäbchenprobe.

Das Fondant musste ich auch noch einfärben, eigentlich wollte ich hier das erste Mal meine Airbrush einweihen und schwarz, bzw rot einsprühen. Nur leider passte die Pistole nicht auf den Kompressor, da fehlt mir noch ein entsprechender Adapter :(

Daher musste ich den Fondant von Hand einfärben. Er ist nicht komplett schwarz geworden aber ich denke das Endergebnis kann sich trotzdem sehen lassen.

Um ihn einzufärben habe ich Kakao mit Wasser zu einer schönen Paste angerührt und das unter den Fondant geknetet. Die Arbeitsfläche habe ich ebenfalls mit Kakao bestäubt. Ich bin sehr begeistert, wie dunkel er alleine vom Kakao geworden ist!



Dann kam noch etwas schwarze Farbe dazu und über Nacht durfte der Fondant noch nachdunkeln. Den Roten habe ich auch erst mit etwas Kakao vorgefärbt und dann kam noch etwas rote Farbe dazu.

Als Blümchen habe ich Rosen und Gänseblümchen genommen, da beide Blumen (angeblich) Blumen von Freya sein sollen. Hier hat jede Literaturquelle was anderes behauptet, daher habe ich mir einfach diese beiden rausgesucht.





Nun wurde die Torte noch gefüllt und eingedeckt.



Deko hab ich gefühlte tausend Mal umgeplant und mich schließlich für ein paar Runen entschieden. Meine Quellen dafür waren hier, hier und hier.  Eigentlich dachte ich erst, das Symbol oben drauf würde mit Freya in Verbindung gebracht aber ich hab es auch in anderen Zusammenhang gefunden.







Heute Abend gehts dann zur Feier, bin sehr gespannt wie sie reagieren :) Als nächstes versuche ich mich an einer sächsischen Mandeleiche (eigenes Rezept) für Papas Geburtstag.



Donnerstag, 25. September 2014

AFeiWal-Kuchen

Oder auch Apfel-Feige-Walnuss, mir war nur der Name zu lang :D



Ist entstanden, weil ich noch Äpfel hatte die weg mussten und auch ein paar Feigen günstig ergattern konnte.

Man braucht:
Für die Füllung:
1 Kg Äpfel
1 Kg Feigen
175 g Walnüsse
150 g brauner Zucker
etwas Zitronensaft

Für den Knetteig:
200 g Mehl
1 TL Backpulver
125 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pr salz
1 Ei
120 g weiche Butter

Für den Rührteig:
250 g Margarine
200 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pr Salz
5 Eier
500 g Mehl
1 Pck Backpulver
50 ml Milch

Für die Streusel:
300 g Mehl
200 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
150 g weiche Butter

Die Walnüsse gegebenenfalls knacken und die ganz gebliebenen Hälften beiseite legen. Nun die Äpfel würfeln, mit dem braunen Zucker und Zitronensaft in einen (großen) Topf geben und zum köcheln bringen. Dann die Feigen würfeln, einige Stücken zur Deko beiseite legen und den Rest ebenfalls zu Apfelmischung dazugeben. Die Mischung eine Weile vor sich hin köcheln lassen, bis die Früchte weich sind und dann auskühlen lassen. Noch die Walnüsse hacken (bis auf die beiseite gelegten) und unterrühren.

Ofen auf 175° vorheizen, dann für den Knetteig alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Das geht natürlich auch sehr schön mit den Händen. Nun den Teig auf ein eingefettetes Blech geben und komplett ausrollen. Für 5 Minuten im Ofen backen.

Für den Rührteig zunächst die Margarine cremig rühren, dann nach und nach den Zucker, Vanillezucker und Salz dazugeben. Die Eier anschließend einzeln unterrühren, hierbei das Ei immer erst gründlich unterrrühren, bevor das nächste dazugegeben wird. Mehl mit Backpulver mischen und portionsweise abwechelnd mit der Milch unterrühren.

Den Teig auf dem schon vorgebackenen Knetteig verteilen und darauf das Kompott verteilen. Ich hab hier nur eine Hälfte mit Walnuss gemacht, da mein Freund keine Nüsse mag.



Um die Streusel herzustellen werden wieder einfach alle Zutaten miteinander verknetet, am besten wieder mit der Hand. Die Streusel dann gleichmäßig auf dem Kompott verteilen und zum Schluss noch die Walnüsse und Feigen darauf verteilen.



Für ca 30-40 Minuten backen.



Viel Freude mit dem Rezept! Demnächst kommt dann eine etwas ungewöhnliche Babytorte :)


Montag, 22. September 2014

Macadamia-Nougat Cookies

Die wurden extra für den Urlaub mit Mama gebacken, am Wochenende waren wir nämlich in der Sächsische Schweiz! Die Kekse haben auch geschmeckt :)

Übrigens habe ich bei der Gelegenheit auch einen Kirmeskuchen gebacken, das Rezept ist allerdings nicht von mir. Er ist sehr gut angekommen und wer ihn nachbacken möchte schaut mal hier vorbei.

Übrigens haben auch paar neue Bücher Obdach bei mir gefunden, nämlich eine Backbibel und ein Brotbackbuch. Ich muss nur nachfragen, ob ich Rezepte daraus hier veröffentlichen darf, dann gehts los ;)

Für die Cookies braucht man:
142 g Mehl
1/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver
1 Pr Salz
115 g Butter
120 g brauner Zucker
Vanillearoma
1 Ei
100 g Macadamia
50 g Nougat

Mehl mit Natron, Backpulver und Salz vermischen. Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen und langsam die Mehlmischung dazugeben. Sobald das gut verrührt ist, kommen Ei und Vanillearoma dazu.

Die Nüsse und das Nougat müssen noch gehackt bzw kleingeschnitten werden, danach zum restlichen Teig geben und diesen zunächst für 24 Stunden kalt stellen.

Am nächsten Tag den Backofen auf 175° vorheizen, immer ca 1 EL Teig zu einer Kugel formen, auf ein Blech setzen (mit genug Abstand) und das Ganze dann ca 15-20 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.



Vorsicht dann bei rausnehmen der Kekse, sie sind warm noch recht weich und sollten schon auskühlen bevor man probiert ;)


Donnerstag, 18. September 2014

Kirsch-Karamell-Kuchen

Da mein Freund sich schon länger beschwert hat, dass ich ja niiiiie für ihn was backen würde, musste dieses mal ein Kuchen für ihn ran. Es wurde ein einfacher Rührkuchen mit Kirschen und Karamell.



Man braucht:
250 g Butter (Zimmertemperatur)
200 g Zucker
1 Pck Vanillezucker
1 Pr Salz
5 Eier (Zimmertemperatur)
500 g Mehl
1 Pck Backpulver
40 ml Milch
350 g Kirschen (abgetropft)
200 g Karamellbonbons

Zuerst die Butter schaumig schlagen, dann Zucker, Vanillezucker und Salz langsam dazugeben, die Eier einzeln unterrühren. Hier das nächste Ei erst dazugeben, wenn das vorige komplett verrührt ist.

Dann das Mehl mit Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch dazugeben.

Der Ofen kann schonmal auf 150° vorgeheizt werden.

Die Karamellbonbons klein schneiden und unterrühren. Gut 2/3 der Kirschen in Mehl wälzen und ebenfalls unter den Teig heben. Den Teig anschließend in eine gefettete Kastenkuchenform geben und die restlichen Kirschen darauflegen.

Nun im Ofen für ca 60-70 Minuten backen. Den Kuchen sollte man dann, so schwers auch fällt, etwas auskühlen lassen, dann kann er entnommen werden und gegebenenfalls noch mit Puderzucker bestäubt werden.



Donnerstag, 4. September 2014

Hochzeitstorte mit Hortensie und Rosen

Wie schon gesagt hatte ich in letzter Zeit an meiner zweiten Hochzeitstorte gearbeitet. Gewünscht war grün-weiß, mit Hortensien und Rosen und barocken Muster.

Mein Zeitplan sah so aus, dass ich letzten Samstag/Sonntag erstmal die Hortensie gemacht habe. Dafür hab ich 47 Blütenblätter auf Draht gearbeitet und immer jeweils 3-4 Stück zu einer kleinen Blüte gebunden und dann das ganze wie einen Strauß zu einer großen Blüte gebunden.










Die Blätter dazu hab ich mit Brennnessel geprägt (in Ermangelung eines Veiners). Falls ihr das auch macht, bitte nur nicht giftige Blätter verwenden! Brennnessel kann auch als Tee gemacht werden, daher definitiv nicht giftig :)




Dann auf Alufolie etwas in Form gebracht und trocknen lassen.



Dann Montag hab ich mich um die kleinen Blumen gekümmert, da hatte ich Ausstecher und zugehöriges Prägeteil schon da. Ein paar hab ich gedrahtet und mit Floristentape umwickelt (den Draht ;) ) und ein paar so trocknen lassen. Angemalt wurden sie natürlich auch, die Blütenblätter von innen her grün und mit gelbem Innenleben.







Die Rosen habe ich mit recht vorsichtig und langsam gemacht, zwischendurch immer mal trocknen lassen. Bin schon etwas besser geworden, aber definitiv noch verbesserungsfähig. Hier habe ich sie auf dem Kopf trocknen lassen, da die Mitte schon getrocknet war und ich der Sache mit dem Draht und aufhängen nicht so ganz getraut habe. Aber ich weiß schon, wie ich das das nächste Mal machen werde.



Dann musste natürlich noch die Torte gebacken werden...ich habe mein bewährtes Biskuit-Rezept genommen, für oben die normale Menge und unten doppelte Menge, bzw zweimal gebacken. Das Ganze dann dreimal geteilt, auf den untersten Boden Schokoganache gestrichen und auf den zweiten dann Marmelade. Unten war weiße Schokolade mit Erdbeer-Limette und oben Zartbitter mit Apfel.

Die zweite Etage hab ich mit extra dicken Strohhalmen und einer zurechtgeschnittenen flexiblen Schneideunterlage (aus dem Depot) gestützt.




Nun noch eindecken. Ich habe den grünen Fondant aus Nanu-Nana genommen und muss sagen, dass ich mir diesen nie wieder kaufen werde. Konnte den nur wahnsinnig schwer ausrollen!



Und da die Torte etwas große Maße hatte, oben 20*30 und unten 35*45, brauchte ich natürlich auch eine Extra Tortenplatte. Dazu hab ich mir aus dem Baumarkt eine 55*65 cm große Spanplatte geholt, diese mit einer Decke und 2 Lagen Transparenter Folie überzogen.

Das Dumme war dann nur, dass die Torte so nicht in den Kühlschrank passte. Meine Lösung waren Kühlakkus und eine aus Tiefkühltaschen und Kartons gebastelte Box.




Donnerstag, also heute, konnte ich dann endlich die Torte fertigstellen. Das Einzige was noch gefehlt hat, war ja nur das Royal Icing. Ich bin eigentlich ganz zufrieden damit und hoffe, dass es dem Brautpaar auch gefällt.







Das nächste Projekt wird dann eine Geburtstagstorte, dann eine Babytorte (der etwas anderen Art) und im Oktober kommt auch noch eine weitere Hochzeitstorte. Irgendwie ist das schon zu schaffen :D