Man braucht
1 Pck Agartine
60 ml Wasser
120 ml Glukosesirup oder Zuckersirup
1/2 TL Zitronensäure
1 TL Glycerin
1 Pr Salz
ca 900g Puderzucker
Bei dem Versuch habe ich nicht den Puderzucker von Südzucker genommen, daher ist das eigentlich nicht wirklich vegan, allerdings kam es mir nur darauf an, obs denn mit Agartine funktioniert.
Als erstes ca 2/3 des Puderzuckers in eine große Schüssel sieben und in der Mitte eine Kuhle machen. Den Sirup, die Zitronensäure, das Glycerin und das Salz schon in einer extra Schüssel abmessen, da es dann schnell gehen muss.
Die Agartine wird nun mit dem Wasser in einem kleinen Topf oder einer kleinen Pfanne für 1-2 Minuten aufgekocht. Dann die Agartine vom Herd nehmen und die Sirupmischung dazugeben.
Nun die Mischung in die Mitte des Puderzuckers geben und mit dem Knethaken des Rührgeräts vorsichtig von außen nach innen verrühren. Wenn das verrührt ist solange Puderzucker in kleinen Portionen darübersieben und verrühren bis die Masse ungefähr die Konsistenz von weichen Mürbeteig hat. Es entsteht bei diesem Rezpt übrigens eine Masse von ungefähr 1,1 Kg.
Bei Bedarf kann man schon Lebensmittelfarbe hinzugeben während der Puderzucker untergerührt wird. Sonst bleibt das Fondant halt einfach weiß und kann später eingefärbt werden.
Der Fondant sollte unbedingt luftdicht verpackt werden. Am besten kann man ihnen nach einen Tag Ruhezeit bei Zimmertemperatur verarbeiten.
Gelagert werden kann er ein paar Wochen im Kühlschrank oder etwas länger im Gefrierfach. Man sollte vor der Verarbeitung aber genug Zeit einplanen, damit der Fondant wieder auf Zimmertemperatur kommt. Nach dem Einfrieren dauert das meiner Erfahrung nach ca einen Tag. Wenn man ihn mehrere Monate lagern will, dann am besten einfrieren. Wenn er noch zu brüchig ist, einfach die Hände mit Palmin einschmieren und dann den Fondant so lang durchkneten bis er wieder schön geschmeidig wird.
Fazit: Die vegane Version lässt sich ebenfalls sehr gut verarbeiten. Einziger Abstrich für mich war der Geruch der Agartine beim auflösen, daher würde ich wahrscheinlich eher wieder auf Gelantine zurückgreifen, aber bei der Verarbeitung gab es keine wirklichen Unterschiede.