Samstag, 1. November 2014

Gehirn zu Halloween

Gestern war ich ja auf einer Halloweenparty, da war es ja klar, dass da eine Torte mit musste. Natürlich möglichst gruselig, das versteht sich.






Dieses tolle Foto von der Torte habe allerdings nicht ich gemacht sondern EntshenDesign :)

Ich hab dazu mein bewährtes Biskuitrezept halbiert und in einer mit Backpapier ausgelegten Glasschüssel gebacken.


Zusätzlich braucht man noch:
Kirschmarmelade
Johannisbeermarmelade
Gelierzucker
Kuvertüre


Den Teig hatte ich noch so rosa-gräulich eingefärbt.



Der fertige Kuchen wurde umgedreht und der "Deckel" abgeschnitten. Jetzt ein Loch rein und Kuvertüre hineinstreichen, damit die Marmelade dann auch bleibt wo sie sein soll! Die Kirschmarmelade durch ein Sieb streichen und noch etwas flüssiger machen, zB mit etwas (!) Wasser. Ich habe sie nämlich so genommen wie sie ist und da kam leider kein Blut rausgeflossen :( Aber die Schokolade sollte schon fest sein, bevor die Marmelade ins Loch gegeben wird.



Dann den Deckel drauf, Buttercreme drum und mit rosa Fondant die Gehirnwindungen darauflegen. Schön darauf achten, dass es auch wirklich 2 Hälften sind.




Jetzt noch die Johannisbeermarmelade aufkochen, etwas Gelierzucker dazu und ebenfalls durch ein Sieb streichen. Aber bitte etwas abkühlen lassen, bevor es auf das Fondant getropft wird. Und ja am besten wirklich überwiegend tropfen, das gibt die besten Effekte. Wer mag kann ja noch (wie ich) die Tortenplatte mit vollklecksen. Ich bin mit der Torte dann übrigens Bus gefahren *muhahaha* nur leider war die Tortenbox nicht komplett durchsichtig, daher konnte das nicht so gut gesehen werden. Sie ist allerdings sehr gut angekommen, Zitat: "Deine Torte ist widerlich....Ich mag sie!" :D



Demnächst fang ich vielleicht schon an mit Plätzchen backen, Stollen wollte ich eigentlich auch mal machen...mal sehen :)

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Hochzeits- und Geburtstagstorte

Diese Torte war für eine Hochzeit UND den 50. Geburtstag des Bräutigams, aber diesmal war das nicht die offizielle Hochzeitstorte. Deswegen recht schlicht und ich denke der Versuch, die beiden Themen in einer Torte zu vereinen ist mir schon gelungen :)

Untendrunter war ein saftiger Eierlikörkuchen mit Himbeer-Mascarpone Füllung. Ich hab hier nur die Himbeeren direkt unter die Mascarpone-Quark Mischung gerührt.

Das eindecken klappt bei mir immer besser, vor allem der Rand unten wird definitiv!


Die Rosen hatte ich schon bei der vorhergehenden Hochzeitstorte extra mit gemacht und jetzt noch entsprechend gebunden. Der Rand der Torte ist wieder mit einem Crimper Tool bearbeitet worden, ich glaube ich muss mir davon mal noch paar zulegen :D













Sie hat laut Bericht sehr gut geschmeckt, den Eierlikörkuchen werde ich denke ich öfters mal machen!

Als nächstes kommt dann unter anderem eine Halloweentorte, ich hoffe mal sie wird so wie ich es will!

Montag, 20. Oktober 2014

Hochzeitstorte in schwarz-weiß

Wie schon angekündigt, durfte ich für vergangenen Samstag eine Hochzeitstorte machen. Gewünscht waren Raffaellotorte, Zitronentorte und Sachertorte.

Die Raffaellortorte war einfaches Biskuit mit weißer Schokoladenganache und zerkrümelten Raffaellos auf den Boden. Heißt, zweimal durchgeschnitten, Schokoganache drauf und dann die Raffaellos.

Das Rezept für die Zitronentorte habe ich von hier und gefüllt war sie mit Lemon Curd Buttercreme. Das heißt, ich habe Lemon Curd gemacht und mit Butter vermischt, bis es eine schöne Buttercreme war. Umhüllt wurde sie mit Orangenganache, also wieder weißer Schokoladenganache der Orangenschale zugegeben wurde. Man hätte natürlich auch Zitronenschale nehmen können.

Zu guter Letzt nun die Sachertorte. Da ich viel Gutes von dem Rezept nach Oma Buchholtz gehört habe, hab ich das nun einfach mal ausprobiert.

Der Fondant sollte richtig schwarz werden, geschafft habe ich das durch die Zugabe von Kakao und Extra Black von Sugarflair.


Dann wurde die Deko hergestellt. Es sollten rote Rosen werden und ich hatte noch Efeu, natürlich Rosenblätter und ein paar weiße Füllblumen geplant.

Mittlerweile habe ich mein Pizzagitter für die Mikrowelle zum trocknen von Zuckerblumen entdeckt! Funktioniert perfekt! Ich habe mir diesmal sehr viel Zeit gelassen zum trocknen und immer nur 1-2 Blätter auf einmal an eine Blüte geklebt.

Dann kamen auch die Schälchen zum Einsatz, wenn die Blüte mal etwas offener aussehen sollte.


Es waren insgesamt 12 Rosen, 2 davon aber schon für die nächste Torte.


Noch mit Floristentape umwickelt und die Füllblumen, sowie die Blätter hergestellt. Diesmal habe ich auch versucht, die Rosenblüten etwas abzupudern und mit Wasserdampf (mittels Dampfbügeleisen) abzuglänzen. Bei den Blättern habe ich wieder Pulver mit Alkohol angerührt, ist mir da irgendwie lieber...


Sonntag früh halb 2 war ich dann fertig mit bemalen, arrangieren und binden. Für die kompletten Blumen habe ich übrigens gut 20 Stunden gebraucht!




Dann kamen noch die Initialen dran. Dazu wurden einfach die Buchstaben ausgedruckt und ausgeschnitten.

 Dann habe ich die Buchstaben mit etwas Zuckerkleber leicht auf der Blütenpaste befestigt, damit nichts rutscht.

Dann noch genug Draht rangeklebt, damit ja nichts kaputt geht!


 

Das ganze wurde zweimal ausgeschnitten und aufeinandergeklebt. Sowohl bei den Initialen als auch bei den Blumen für die Oberste Etage habe ich Trinkhalme in den Kuchen gesteckt, damit das der Draht nicht direkt im Kuchen steckt. Die unterste und mittlerste Etage wurde einfach daraufgelegt.

Donnerstag wurden die Torten dann gefüllt und eingestrichen und Freitag wurde eingedeckt. Ich habe mit der Sachertorte angefangen, die wurde mal etwas ungewohnt eingedeckt.

 Wie man vielleicht schon auf den Bildern erkennen kann, habe ich den Fondant in Streifen geschnitten und auf die Schokolade geklebt.

 Bei der Zitronentorte habe ich dann den Rand mit einem Crimper gemacht und mit weißer Lebensmittelfarbe noch ein einfaches Muster darauf gemalt.


Dann war es soweit, der große Tag war da. Ich durfte bei der Hochzeit auch mit dabei sein. Es war sehr schön und sie ist sowohl optisch als auch geschmacklich gut angekommen :)

Die nächsten 2 Bilder sind vom Hochzeitsfotografen, daher sehen sie auch deutlich besser als meine aus ;)




















Diese Woche kommt schon die nächste Torte, für diese habe ich schon 2 Rosen und ein paar Füllblumen und Blätter erstellt. Ich warte nur noch auf meine Goldfarbe :(


Freitag, 3. Oktober 2014

Sächsische Mandeleiche

Für Papas Geburtstag hab ich mich mal an einer hier typischen Konditorentorte probiert, die sächsische Mandeleiche. Eine Variante davon ist die Schokoeiche, bei der man statt Vanillebuttercreme Schokobuttercreme nimmt und nur mit etwas Vanillebuttercreme verziert. Vielleicht probier ich das dann auch nochmal aus.


Als Biskuit habe ich wieder mein Standardrezept genommen und für die Buttercreme könnt ihr dieses hier verwenden. Ich habe zwar mal ein anderes ausprobiert, aber das ist noch nicht ganz ausgereift, daher kommt das Rezept dazu an dieser Stelle noch nicht.

Außerdem braucht ihr noch:

Aprikosenmarmelade
gehobelte Mandeln

Den Biskuit diesmal in einer Kastenkuchenform backen. Erstmal beiseite stellen und auskühlen lassen.

Nun die Buttercreme herstellen. Danach den ausgekühlten Kuchen zweimal durchschneiden und auf den untersten Boden Aprikosenmarmelade streichen. Diese kann dafür mit etwas Wasser angerührt werden und wer mag darf sie auch vorher noch durch ein Sieb streichen.




Dann etwas Buttercreme darauf geben. Nicht zu dick, da das sonst schnell zu viel wird. Jetzt den nächsten Boden darauflegen und genauso weiterverfahren. Dann um den kompletten Kuchen noch Buttercreme streichen und die Seiten mit Rillen versehen. Schlussendlich noch die Mandeln drumherum und fertig ist die sächsische Eiche :)


In der nächsten Zeit werd ich mich nicht so oft melden, da jetzt die nächste Hochzeitstorte ansteht. Nächste Woche werden daher die Zuckerblumen hergestellt und übernächste Woche wird sie dann schon gebacken!





Samstag, 27. September 2014

Babytorte für Freya

Die Torte hab ich dann auch versucht, dem Namen entsprechend zu gestalten. Erstmal das wichtigste: Innendrin hatte ich Black Velvet und Red Velvet Kuchen mit Nougatganache und Haselnusskrokant. Für letztere findet ihr das Rezept hier, wobei ich die Menge verdoppelt habe und 300 g Zartbitterschokolade genommen hab. Der Black Velvet war einfach nur ein sehr dunkler Schokokuchen, bei dem ich noch schwarze Lebensmittelfarbe hinzugefügt habe. Und der Red Velvet geht wie folgt:

Man braucht:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Kakao
150 g Zucker
2 Eier
250 ml Öl (ich habe Raps genommen)
1 TL Essig
Rote Lebensmittelfarbe (das ganz normale Pulver aus dem Supermarkt geht auch)
Vanillearoma
200 ml Buttermilch

Ofen auf 175° vorheizen. Zucker und Eier cremig rühren. In einer anderen Schüssel Öl, Essig, Lebensmittelfarbe und Vanillearoma. Zu der Zucker-Ei Mischung geben und gut verühren.

Mehl, Backpulver und Kakao vermischen. Dies abwechselnd mit der Buttermilch zu den anderen Zutaten rühren. Dabei mit dem Mehl beginnen und auch mit dem Mehl aufhören.

In die vorbereitete Form füllen, dh Boden mit Backpapier ausgelegt und die Seiten eingefettet. Noch für ca 30-40 Minuten backen, am besten ist immer die Stäbchenprobe.

Das Fondant musste ich auch noch einfärben, eigentlich wollte ich hier das erste Mal meine Airbrush einweihen und schwarz, bzw rot einsprühen. Nur leider passte die Pistole nicht auf den Kompressor, da fehlt mir noch ein entsprechender Adapter :(

Daher musste ich den Fondant von Hand einfärben. Er ist nicht komplett schwarz geworden aber ich denke das Endergebnis kann sich trotzdem sehen lassen.

Um ihn einzufärben habe ich Kakao mit Wasser zu einer schönen Paste angerührt und das unter den Fondant geknetet. Die Arbeitsfläche habe ich ebenfalls mit Kakao bestäubt. Ich bin sehr begeistert, wie dunkel er alleine vom Kakao geworden ist!



Dann kam noch etwas schwarze Farbe dazu und über Nacht durfte der Fondant noch nachdunkeln. Den Roten habe ich auch erst mit etwas Kakao vorgefärbt und dann kam noch etwas rote Farbe dazu.

Als Blümchen habe ich Rosen und Gänseblümchen genommen, da beide Blumen (angeblich) Blumen von Freya sein sollen. Hier hat jede Literaturquelle was anderes behauptet, daher habe ich mir einfach diese beiden rausgesucht.





Nun wurde die Torte noch gefüllt und eingedeckt.



Deko hab ich gefühlte tausend Mal umgeplant und mich schließlich für ein paar Runen entschieden. Meine Quellen dafür waren hier, hier und hier.  Eigentlich dachte ich erst, das Symbol oben drauf würde mit Freya in Verbindung gebracht aber ich hab es auch in anderen Zusammenhang gefunden.







Heute Abend gehts dann zur Feier, bin sehr gespannt wie sie reagieren :) Als nächstes versuche ich mich an einer sächsischen Mandeleiche (eigenes Rezept) für Papas Geburtstag.